Haus günstig sanieren: So sparst Du am meisten
Sanieren ist teuer – aber nicht immer so teuer, wie viele denken. Wer klug plant, gezielt Eigenleistung einbringt und staatliche Förderungen nutzt, kann ein Haus günstig sanieren und gleichzeitig dauerhaft Energiekosten senken.

Das Wichtigste in Kürze:
- Mit Eigenleistung lassen sich bei ausgewählten Arbeiten spürbar Handwerkerkosten reduzieren.
- Energetische Sanierungen wie Dämmung oder neue Fenster können langfristig Heizkosten senken.
- Förderprogramme von KfW und BAFA unterstützen viele Sanierungsmaßnahmen finanziell.
- Eine gute Planung hilft Dir, Maßnahmen nach Kosten, Nutzen und Dringlichkeit zu priorisieren.
Was bedeutet „günstig sanieren" wirklich?
Günstig sanieren heißt nicht, bei der Qualität zu sparen. Es bedeutet, klug zu priorisieren: die richtigen Maßnahmen in der richtigen Reihenfolge, mit dem richtigen Mix aus Eigenleistung und Fachbetrieb – und mit den Förderungen, die Dir der Staat dafür anbietet. Wer diese drei Hebel kombiniert, kann bei einer typischen Altbausanierung locker 20.000–40.000 € sparen.
Eigenleistung vs. Handwerker – was rechnet sich?
Handwerkerkosten machen oft 40–60 % der Gesamtrechnung aus. Bei Stundenpreisen zwischen 60 und 120 € lohnt es sich, genau hinzuschauen, welche Arbeiten Du selbst übernehmen kannst – und welche nicht.
Faustregel: Alles, was handwerkliches Geschick, aber keine Zulassung erfordert, kannst Du selbst anpacken. Elektro, Gas und tragende Bauteile gehören in Fachhand – hier riskierst Du sonst Versicherungsschutz und Sicherheit.
Welche Maßnahmen kannst Du selbst übernehmen?
Wer sein Haus selbst renovieren möchte, findet oft mehr Einsparpotenzial als gedacht.
Geeignet für Eigenleistung sind beispielsweise:
- Malerarbeiten – Wände, Decken, Fensterrahmen streichen oder tapezieren
- Bodenbeläge – Laminat, Vinyl oder Fliesen (in weniger anspruchsvollen Bereichen) verlegen
- Demontagearbeiten – Alte Küchen, Böden oder Wandverkleidungen entfernen
- Gartengestaltung und Außenanlagen – Pflanzarbeiten, Beete, Wege oder kleinere Terrassenprojekte selbst umsetzen
- Trockenbau – Gipskartonwände aufstellen (mit Einarbeitung)
Wichtig: Plane realistisch. Eine misslungene Eigenleistung kann später zusätzliche Kosten verursachen.
Die günstigsten Sanierungsmaßnahmen im Überblick
Nicht jede Sanierung bringt den gleichen Nutzen. Wenn Du ein altes Haus günstig sanieren möchtest, solltest Du Maßnahmen nach Kosten und langfristigem Effekt bewerten.
Wände, Böden & Farbe – Kosmetik mit großer Wirkung
Ein frischer Anstrich, neuer Bodenbelag oder moderne Wandgestaltung verändert ein Haus komplett – und das zu vergleichsweise kleinen Kosten.
- Wände streichen: Materialkosten ab 5 € pro m², Eigenleistung spart 80 % der Kosten
- Laminat verlegen: 15–30 € pro m² inkl. Material – selbst verlegt deutlich günstiger als mit Handwerker
- Tapezieren: Schöne Ergebnisse ab 20 € pro Rolle, Zeitaufwand überschaubar
- Vinylboden verlegen: ca. 20–50 € pro m²
Diese Maßnahmen eignen sich ideal, um einem alten Haus günstig ein neues Gesicht zu geben – ohne große Eingriffe in Struktur oder Technik.
Dämmung und Fenster – langfristig Heizkosten senken
Hier liegt der größte Hebel für langfristige Kosteneinsparungen. Gut gedämmte Häuser verbrauchen deutlich weniger Energie – und das spürst Du jedes Jahr auf der Heizkostenabrechnung.
- Fassadendämmung: 80–200 € pro m², amortisiert sich je nach Ausgangszustand in 10–20 Jahren
- Dachdämmung: 5.000–25.000 € je nach Fläche und Methode
- Neue Fenster: 500–1.500 € pro Fenster inkl. Einbau
- Kellerdeckendämmung: 20–60 € pro m² – besonders günstig und in Eigenleistung machbar
Besonders interessant: Viele dieser Maßnahmen sind förderfähig. Dadurch reduziert sich die tatsächliche Investition häufig deutlich.
Bad und Küche selbst renovieren
Bad und Küche komplett zu sanieren kostet schnell 15.000–40.000 €. Aber: Du musst nicht alles erneuern. Mit cleveren Teilmaßnahmen sparst Du erheblich:
Bad günstig modernisieren:
- Neue Armaturen statt kompletter Neuinstallation: ab 200 € pro Stück
- Alte Fliesen überkleben statt entfernen: spart Abrisskosten (ca. 20–40 € pro m²)
- „KfW-Förderprogramme für energetische Sanierungen" → KfW-Förderungen Artikel
- Waschtisch und WC austauschen: 500–1.500 € inkl. Einbau
- Dusche statt Badewanne: moderner Look, oft günstiger in der Umsetzung
Küche günstig upgraden:
- Küchenfronten austauschen statt neue Küche: ab 500 € für eine komplette Zeile
- Arbeitsplatte erneuern: 200–600 € je nach Material
- Geräte einzeln ersetzen statt komplettes Set kaufen
Wer beim Hauskauf eines Altbaus die richtigen Fragen stellt, kann Zustand von Bad und Küche bereits vorab einpreisen und sein Budget entsprechend planen.
Schritt für Schritt: Altes Haus günstig sanieren
Wer ohne Plan startet, zahlt häufig doppelt. Deshalb lohnt sich ein strukturiertes Vorgehen.
Planung und Prioritäten setzen
Der größte Fehler beim Sanieren: einfach loslegen. Eine strukturierte Planung spart Zeit, Nerven – und vor allem Geld.
- Zustandsanalyse: Welche Mängel sind dringend (Dach, Feuchtigkeit, Elektrik)? Was ist optional?
- Prioritäten nach Dringlichkeit: Erst Substanz sichern, dann Energieeffizienz verbessern, dann Kosmetik
- Eigenleistungs-Check: Was kann ich selbst? Was brauche ich Fachleute für?
- Förderanträge stellen: Vor Baubeginn – nicht danach!
- Mehrere Angebote einholen: Mindestens drei Vergleichsangebote pro Gewerk
Besonders bei älteren Gebäuden solltest Du zunächst klären, ob Feuchtigkeit, Schäden am Dach oder veraltete Installationen vorliegen.
Materialkosten senken – wo und wie?
Auch beim Material lässt sich intelligent sparen, ohne auf Qualität verzichten zu müssen:
- Baustoffe im Großhandel kaufen: Oft 20–40 % günstiger als im Baumarkt
- Restposten und B-Ware nutzen: Fliesen, Parkett oder Armaturen mit kleinen Mängeln sind oft neuwertig
- Online-Marktplätze für Einbauküchen oder Badmöbel: Gepflegte Secondhand-Ware spart bis zu 70 %
- Abrissware: Türen, Fenster oder Dielen aus Abrisshäusern – oft hochwertig und günstig
- Gemeinschaft nutzen: Werkzeug leihen statt kaufen, Kosten mit Nachbarn teilen
Gerade bei Fliesen, Türen oder Bodenbelägen können Preisunterschiede erheblich sein.
Förderungen frühzeitig einplanen
Viele Eigentümer verschenken Geld, weil sie Fördermöglichkeiten erst nach Beginn der Arbeiten prüfen. Gleichzeitig lohnt es sich, von Anfang an eine Kostenreserve von 10–15 % einzuplanen. Gerade bei älteren Gebäuden treten während der Sanierung häufig unvorhergesehene Arbeiten auf.
Wichtige Anlaufstellen für Förderungen sind:
- KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau)
- BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle)
- regionale Förderprogramme von Ländern und Kommunen
Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bündelt zahlreiche Förderangebote für energetische Sanierungen. Eine hilfreiche Grundlage für die Planung ist außerdem ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP). Er zeigt sinnvolle Sanierungsschritte auf und kann bei bestimmten Maßnahmen sogar zu einer höheren Förderung führen.
Zusätzlich können Handwerkerkosten für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich geltend gemacht werden. Wichtig: Förderanträge müssen in vielen Fällen vor Beginn der Maßnahme gestellt werden.
FAQ – Häufige Fragen zum Thema Haus günstig renovieren
Was kann ich beim Sanieren selbst machen?
Grundsätzlich alles, was keine behördliche Zulassung erfordert und kein Sicherheitsrisiko darstellt. Streichen, tapezieren, Böden verlegen, Demontagearbeiten, einfache Trockenbauwände und Gartenarbeiten sind gut in Eigenregie machbar. Elektro, Gas, Sanitär-Hauptinstallation und tragende Bauteile gehören in Fachhand.
Wie viel kostet eine günstige Haussanierung?
Das hängt stark vom Ausgangszustand ab. Eine rein kosmetische Renovierung (Streichen, Böden, Bad-Update) ist ab 5.000–15.000 € möglich. Eine umfassende energetische Sanierung eines Altbaus kostet 40.000–150.000 € und mehr. Mit Eigenleistung und Förderungen lässt sich dieser Betrag deutlich reduzieren.
Gibt es Förderungen für günstige Sanierungen?
Ja – und das ist einer der wichtigsten Hebel überhaupt. Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) bietet zinsgünstige Kredite und Tilgungszuschüsse für energetische Sanierungen im Rahmen der KfW-Förderprogramme für energetische Sanierungen. Die BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) fördert Heizungstausch und Effizienzmaßnahmen mit direkten Zuschüssen. Wichtig: Förderanträge müssen vor Baubeginn gestellt werden.
Altes Haus sanieren – was muss ich beachten?
Bei Gebäuden vor 1978 unbedingt auf Asbest prüfen lassen (in Bodenbelägen, Putz, Dachplatten). Altbauten können außerdem Feuchtigkeit im Mauerwerk, veraltete Elektrik (Aluminium-Leitungen) oder fehlende Dämmung haben – all das sollte vor der eigentlichen Renovierung geprüft werden. Für denkmalgeschützte Häuser gelten zudem Sonderregeln für Förderungen und erlaubte Maßnahmen.
Fazit – Günstig sanieren ist möglich
Ein Haus günstig zu sanieren ist kein Wunschtraum, sondern mit der richtigen Strategie absolut machbar. Der Schlüssel: Eigenleistung dort einbringen, wo sie sinnvoll ist, Förderungen nutzen und Maßnahmen nach Dringlichkeit sowie Kosten-Nutzen-Verhältnis priorisieren. So kannst Du Dein Budget gezielt einsetzen und unnötige Ausgaben vermeiden.
Deine nächsten Schritte mit effi
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Custom Infoboxes
Klimafreundlicher Neubau
- 762 Millionen Euro für klimafreundliche Neubauten
- Geförderte Gebäude müssen strenge Effizienz– und Emissionsvorgaben erfüllen
- Bis zu 150.000 Euro Kredit zu einem Zinssatz ab 1,15 % möglich
Genossenschaftliches Wohnen
- Förderung von 15 Millionen Euro
- Bis zu 7,5 % Tilgungszuschuss für neue und bestehende Genossenschaften
- Geförderte Wohnungen und Häuser müssen vom Kreditnehmer bewohnt werden
Altersgerechter Umbau
- Förderung verdoppelt sich 2024 auf 15 Millionen Euro
- Bis zu 6250 Euro Zuschuss um Wohnungen barrierefrei zu machen
- Einzelmaßnahmen werden mit bis zu 10% der Kosten bezuschusst
Spanien
Ein absoluter Klassiker, nicht ohne Grund. Die Nachfrage ist hoch, der Markt ist breit aufgestellt und die Infrastruktur passt. Ob Küste, Insel oder Inland: Spanien bietet viele Optionen und klare Prozesse beim Immobilienkauf.
Portugal
Besonders in den letzten Jahren hat sich Portugal als attraktives Ziel etabliert. Der Markt wächst, die Preise sind im Vergleich zu anderen Ländern noch moderat, und viele Regionen setzen gezielt auf internationale Käufer.
Frankreich
Frankreich punktet mit einem seit Jahrzehnten etablierten Ferienimmobilienmarkt. Die Abläufe sind professionell, die Finanzierungsmöglichkeiten gut, und durch das notarielle System ist der Kauf rechtlich sauber abgesichert.
Baukindergeld ist ausgelaufen
Die Förderung “Baukindergeld” ist seit dem Jahr 2023 ausgelaufen, sie kann nicht mehr beantragt werden. Die Programme “Jung kauft Alt” und die KfW-Förderung 300 sind ihre Nachfolgeprogramme.
Rücklagenbedarf nach Nutzungsdauer
- Dach: 30.000 € / 40 Jahre = 750 € / Jahr
- Fenster: 5.000 € / 17,5 Jahre = 285 € / Jahr
- Heizung: 14.000 € / 17,5 Jahre = 800 € / Jahr
- Fassade: 10.000 € / 20 Jahre = 500 € / Jahr
Kaufnebenkosten im Überblick
Viele unterschätzen die Zusatzkosten beim Immobilienkauf. Dabei fallen je nach Bundesland und Situation schnell 10–15 % des Kaufpreises zusätzlich an. Hier die wichtigsten Posten:
- Grunderwerbsteuer: 3,5 %–6,5 % (je nach Bundesland)
- Notar und Grundbuch: ca. 1,5 %
- Maklerprovision: bis zu 7,14 %
- Grundschuldbestellung: ca. 0,2 %–0,5 %
- Gutachten (optional): ca. 300–1.000 € (z. B. bei älteren Objekten)
- Versicherungen (optional): variabel (z. B. Wohngebäudeversicherung)
Eine einfache Faustregel:
1–2 € / m² Wohnfläche und Monat zusätzlich privat zurücklegen.
Notarvertrag unterschreiben
Du und der Verkäufer unterschreiben den Kaufvertrag beim Notar. Danach leitet dieser alles für die Vormerkung ein.
Antrag beim Grundbuchamt
Der Notar beantragt die Eintragung der Auflassungsvormerkung im Grundbuch, in Abteilung II.
Prüfung durch das Grundbuchamt
Das Amt prüft den Antrag und ob das Grundstück frei von widersprüchlichen Eintragungen ist.
Eintragung der Vormerkung
Nach erfolgreicher Prüfung wird die Vormerkung ins Grundbuch eingetragen. Ab diesem Moment ist Dein Immobilienkauf rechtlich abgesichert und niemand kann die Immobilie anderweitig verkaufen oder neue Belastungen eintragen.
Prüfung durch Finanzierungspartner
Deine Bank prüft die Auflassungsvormerkung, bevor sie Dir den Kredit auszahlt. Die Vormerkung gilt als Sicherheitsinstrument für Käufer und Kreditgeber.
Kaufpreiszahlung und Eigentumsumschreibung
Nach der Eintragung der Auflassungsvormerkung überweist Du den Kaufpreis an den Verkäufer. Anschließend wird das Eigentum offiziell im Grundbuch an Dich übertragen.
Löschung der Vormerkung
Sobald die Eigentumsumschreibung abgeschlossen ist, wird die Auflassungsvormerkung gelöscht.
Planung & Kontrolle
Ein Neubau gibt Dir maximale Gestaltungsfreiheit, von der Raumaufteilung bis zur Energieversorgung. Dafür brauchst Du Zeit, Geduld und ein sicheres Budget.
Verfügbarkeit
Eine Bestandsimmobilie ermöglicht oft einen schnelleren Einzug. Dafür musst Du Kompromisse beim Grundriss oder bei der Energieeffizienz eingehen.
Standort & Umfeld
In zentraler Lage oder etablierten Wohngebieten mit vorhandener Infrastruktur wirst Du eher eine Bestandsimmobilie finden, während Neubauten häufig am Stadtrand oder auf neu erschlossenen Flächen entstehen.
Langfristige Kosten
Neubauten punkten mit niedrigen Energiekosten und moderner Technik. Bestandsimmobilien können günstiger in der Anschaffung sein, erfordern aber oft energetische Sanierungen oder eine Renovierung.
Emotionale Präferenzen
Neben rationalen Faktoren wie z. B. Kosten spielen auch Selbstverwirklichung und Kreativität eine Rolle. Möchtest Du etwas Bestehendes übernehmen und anpassen, oder Deinen Traum komplett neu erschaffen?
Barrierefreiheit & Nachhaltigkeit
Wer langfristig plant, sollte diese Punkte berücksichtigen. Neubauten lassen sich barrierefrei und nachhaltig gestalten, während Bestandsimmobilien hier oft Nachrüstungen erfordern.
Wiederverkaufswert
Die Lage und der energetische Standard beeinflussen den zukünftigen Wert. Neubauten sind oft wertstabil durch moderne Technik, Bestandsimmobilien können bei guter Lage ebenfalls an Wert gewinnen.
Rechtliche Aspekte
Beim Neubau spielen Genehmigungen, Bebauungsplan, Bodengutachten und Bauabnahme eine Rolle. Bei Bestandsimmobilien solltest Du Kaufvertrag, mögliche Gewährleistungsausschlüsse, versteckte Mängel oder auch Denkmalschutz prüfen.
Den technischen Maßstab für die Prüfungen bilden die folgenden Normen
- DIN 1986-30 (Betrieb und Wartung von Entwässerungsanlagen)
- DIN 1986-100 (Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke)
- DIN EN 1610 (Dichtheitsprüfung von erdverlegten Leitungen)
KfW 261 – Effizienzhaus-Sanierung
- Bis zu 150.000 € Kredit pro Wohneinheit
- Tilgungszuschüsse bis 45 % (je nach Standard)
- Ideal für Energiesanierungen, Dämmung, Heizung und Hülle
KfW-Einzelmaßnahmen (BEG EM)
- Zuschüsse bis 20 %
- Für Dämmung, Fenster, Heizung
- Kombinierbar mit Steuerbonus
BAFA Förderung Heizung
- Bis zu 30 % Zuschuss für Wärmepumpen
- Bis zu 50 % bei Austausch alter Öl-/Gasheizungen
Schlüsselfertig
Das Haus ist baulich abgeschlossen, aber eventuell fehlen noch Bodenbeläge, Malerarbeiten oder Außenanlagen.
Bezugsfertig
Hier ist alles erledigt, sodass der Einzug sofort möglich ist.
Langfristig planen
Bevor Du Deine Immobilie vermietest, lohnt es sich, die langfristige Perspektive zu klären. Ob als Kapitalanlage oder mit Blick auf spätere Eigennutzung oder Verkauf: Ziel ist, Entscheidungen so zu treffen, dass sie flexibel, wirtschaftlich sinnvoll und rechtlich abgesichert sind.
Wichtige Aspekte dabei:
Finanzielle Planung - Mieteinnahmen realistisch kalkulieren, Rücklagen einplanen, Verwaltung überschaubar halten.
Rechtliche Sicherheit - Alle Vereinbarungen und Fristen transparent und korrekt regeln.
Vertragsgestaltung - Mietverträge so gestalten, dass sie Deinen Zielen entsprechen und Anpassungen bei Bedarf ermöglichen.
Marktorientierte Mietpreise - Faire, marktgerechte Mieten sichern Einnahmen und erleichtern spätere Entscheidungen.
Recht & Alltag zusammen denken
Damit die Vermietung gut läuft, müssen rechtliche Vorgaben und der Vermietungsalltag zusammenpassen. Das bedeutet: Mietvertrag, Nebenkosten-abrechnung und Instandhaltungsplan früh mit rechtlicher Unterstützung erstellen und klar dokumentieren.
Gleichzeitig lohnt es sich, die Abläufe im Alltag klar zu regeln: Wer kümmert sich um Anfragen, Reparaturen oder Wartungen? Klare Abläufe und transparente Kommunikation machen den Alltag planbar und sorgen dafür, dass alles reibungslos läuft.
Finanziell realistisch bleiben
Neben den Mieteinnahmen gehören Rücklagen für Instandhaltung, Leerstände und unerwartete Kosten zur Kalkulation. Nur mit einem klaren Zahlenbild lassen sich gute Entscheidungen treffen.
Eine gute Grundlage für Deine Entscheidung bilden überprüfbare Informationen der potenziellen Mietpartei wie:
- eine vollständig ausgefüllte Selbstauskunft
- ein Arbeitsvertrag und die drei letzten Einkommensnachweise
- eine aktuelle Schufa-Auskunft
Diese Unterlagen geben Dir Orientierung, ob die Miete langfristig machbar ist.
Beispiele für typische Aufgaben einer Hausverwaltung:
- Erstellung und Versand der Nebenkostenabrechnungen
- Organisation von Reparaturen, Wartung und Instandhaltung
- Verwaltung von Mietverträgen, Kautionen und Mieterakten
- Kommunikation mit Handwerker:innenBehörden, oder Dienstleistern
- Durchführung von regelmäßigen Wohnungsbegehungen und Kontrollen
- Unterstützung bei Mieterwechseln, z. B. Wohnungsübergaben und Abnahmen
Wann darf die Miete erhöht werden?
Bei Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete
Die Miete darf höchstens so hoch sein, wie andere vergleichbare Wohnungen in der Umgebung (Mietspiegel), gesetzlich geregelt durch §558 BGB.
Nach Modernisierung
Führst Du Modernisierungen durch (z. B. neue Heizung, Fenster, Dämmung), darf ein Teil der Kosten auf die Miete umgelegt werden, §559 BGB.
Staffel- oder Indexmiete
Bei vertraglich vereinbarter Staffelmiete oder Indexmiete sind Erhöhungen im Mietvertrag festgelegt.
Fristen beachten
Mieterhöhungen müssen in der Regel mindestens drei Monate vorher angekündigt werden. Bei der Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete darf die Miete innerhalb von drei Jahren höchstens um 20 % steigen (in einigen Regionen 15 % - örtliche Regelungen beachten).
Wann darf eine Abmahnung erfolgen?
Vertragsverletzungen
Wenn Mieter:innen wiederholt Pflichten aus dem Mietvertrag verletzen, z. B. zahlungsrückstände, Ruhestörungen, unerlaubte Untervermietung oder Schäden an der Wohnung.
Vor Kündigung
Bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen ist eine Abmahnung häufig Voraussetzung, bevor eine fristgerechte Kündigung rechtlich wirksam werden kann.
Tipps:
Sachlich bleiben - Die Abmahnung soll informieren, nicht bestrafen.
Dokumentieren - Bewahre Kopien auf, um bei späteren Streitigkeiten abgesichert zu sein.
Zeitnah reagieren - Je schneller Du auf Verstöße reagierst, desto eher lassen sich Konflikte klären.
Wie muss eine Abmahnung zugestellt werden?
Schriftform empfohlen
Eine schriftliche Abmahnung ist rechtlich belastbarer und dokumentiert den Vorgang.
Zustellung
Am besten persönlich gegen Unterschrift oder per Einschreiben, damit Du nachweisen kannst, dass die Abmahnung zugestellt wurde.
Inhalt
- Konkrete Beschreibung des Verstoßes
- Bezug auf die entsprechende Vertrags- oder Rechtsgrundlage
- Aufforderung, das Verhalten künftig zu ändern
- Hinweis auf mögliche rechtliche Konsequenzen bei Wiederholung
Wann darf ich kündigen?
Ordentliche Kündigung durch den Vermieter
Die gesetzlichen Mindestkündigungsfristen richten sich nach der Mietdauer, §573c BGB:
- bis 5 Jahre Mietdauer → 3 Monate
- 5-8 Jahre → 6 Monate
- über 8 Jahre → 9 Monate
Welche Gründe sind zulässig?
Zulässige Kündigungsgründe, §573 BGB
- Eigenbedarf
- Dauerhafte Vertragsverletzungen (z. B. wiederholte Mietrückstände)
- Wirtschaftliche oder betriebliche Notwendigkeit
Wann ist eine fristlose Kündigung möglich?
Außerordentliche (fristlose) Kündigung, §543 BGB
Nur bei schwerwiegenden Pflichtverletzungen, z. B. erhebliche Zahlungsverzüge oder starke Störungen.
Welche Form ist zu beachten?
Schriftform Pflicht
Die Kündigung muss immer schriftlich erfolgen. Mündliche Kündigungen sind unwirksam.
Zustellung
- Persönlich mit Unterschrift der Mieter:in oder
- Per Einschreiben mit Rückschein
Zugestellt gilt die Kündigung
Sobald sie in den Machtbereich des Empfängers gelangt, sodass er die Möglichkeit hat, sie zur Kenntnis zu nehmen (z. B. beim Einwurf in den Briefkasten oder persönliche Übergabe).
Was ist zu dokumentieren?
Alle Schritte, Termine und Zustellungen
Die sollten sorgfältig dokumentiert werden, um im Streitfall rechtlich abgesichert zu sein.
Was ist darüber hinaus zu beachten?
Kommunikation, Reagieren und Absprachen
Klare Kommunikation, zeitnahes Reagieren auf Probleme und transparente Absprachen helfen oft, Kündigungen zu vermeiden. Ein offenes Mietverhältnis kann viele Konflikte schon im Vorfeld lösen.
Custom Tables
Keller, Bodenplatte
an Außenluft grenzen
30 Jahren
oder Nachhaltigkeits-Klasse
oder Nachhaltigkeits-Klasse
(ohne Eindeckung)
(mit Eindeckung)
(mit Dämmmatten)
(Einblassdammüng)
(Einblassdämmung, unbegehbar)
(ohne Dämmung)
(komplettes Dach)
Bausparvertrag
Bausparvertrag
Nebenkosten
Bauspardarlehen
Gesamtfinanzierung
der Planung
Vorpommern
Kaufnebenkosten
Kaufnebenkosten
15 Jahren
(15 Jahre)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
+ 130.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
15 Jahren
Kaufnebenkosten
und Abschlussentgelt
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
(0,5 % jährliche Gebühren)
Gesamtfinanzierung
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
(2 % Zinsen)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
66.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
(30 Jahre)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
plus 103.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
160.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
15 Jahren
(15 Jahre)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
142.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
(30 Jahre)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
150.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
25 Jahren
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
150.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
25 Jahren
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
150.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
15 Jahren
(15 Jahre)
10 Jahren
(effectiver Jahrezins)
bedarf
nach 15 Jahren
(€)
(€)
(€)
25 Jahre Finanzierung
Mietkosten
Zinsen gesamt
25 Jahre Finanzierung
Mietkosten
Zinsen gesamt
25 Jahre Finanzierung
Mietkosten
Zinsen gesamt
25 Jahre Finanzierung
auf Auslandsimmobilie
(10 WE)
Technik etc.)
Bauleitung
& Außenanlagen
/ Extras
& Entwurf
& Qualitätssicherung
(z. B. Innenarchitektur)
Kostenlose Sanierungsanalyse
- Ergebnis in 3 Minuten
- Unverbindliche Beratung
- Förderauskunft KfW & BAFA




