Energieeffizienz und Komfort steigern durch Fassadendämmung
Fassadendämmung steigert Effizienz & Komfort. Entdecke Materialien, Methoden & Förderungen für ein wärmeres Zuhause und niedrigere Kosten.

Alles Wichtige auf einen Blick:
- Über ungedämmte Außenwände gehen bis zu 25 % Heizenergie verloren.
- Kosten für eine Fassadendämmung 2026: ca. 25.000-50.000 €, je nach Material und Methode.
- Heizkostnersparnis: rund 1.500-1.800 € pro Jahr.
- Top-Methoden: WDVS (günstig & effizient) und VHF (langlebig & hochwertig).
- Förderungen: BEG EM, KfW-Kredite, Steuerbonus (20 %) + regionale Zuschüsse.
- Nachhaltige Dämmstoffe wie Holzfaser oder Zellulose werden immer beliebter.
Möchtest Du Deine Heizkosten senken, Dein Zuhause komfortabler machen und gleichzeitig den Wert Deiner Immobilie steigern? Dann ist eine fachgerechte Fassadendämmung eine der wirksamsten Maßnahmen, die Du ergreifen kannst.
Warum eine Fassadendämmung so viel bringt
Über ungedämmte Außenwände gehen bis zu 25 % der Heizenergie verloren. Das ist nicht nur teuer, sondern sorgt auch für ein unausgeglichenes Raumklima.
Eine gute Dämmung wirkt wie eine schützende Hülle:
- hält Wärme im Winter im Haus
- schützt im Sommer vor Überhitzung
- reduziert Feuchtigkeit und Schimmelbildung
- verbessert die Schalldämmung
- erhöht den Immobilienwert
Durch steigende Energiepreise wird jeder eingesparte Kilowattstunde noch wertvoller. Eine Dämmung rechnet sich heute schneller als noch vor ein paar Jahren.
Dämmmaterialien 2026: Was passt zu Deinem Haus?
Bei der Auswahl des Dämmmaterials solltest du mehrere Aspekte beachten:
- Mineralwolle (Glas- und Steinwolle): Feuerfest und schalldämmend, resistent gegen Schimmel und Feuchtigkeit.
- EPS (Expandiertes Polystyrol): Kostengünstig, einfach zu verarbeiten, wasserabweisend und bietet eine angemessene Isolierung.
- XPS (Extrudiertes Polystyrol): Besitzt eine höhere Druckfestigkeit als EPS, ideal für belastete Bereiche wie Fundamente, ebenfalls wasserabweisend und effizient isolierend.
- PUR/PIR-Schaumplatten: Bieten exzellente Wärmeisolierung bei geringer Materialdicke und sind feuchtigkeitsbeständig.
Für weitere Materialoptionen solltest Du Dich mit einem Fachbetrieb beraten.
Verschiedene Dämmtechniken für individuelle Bedürfnisse
Je nach Baujahr, Wandaufbau und Budget hast Du 2026 eine breite Auswahl an Dämmstoffen. Hier die wichtigsten:
Mineralwolle (Glas- oder Steinwolle)
- Sehr gute Wärme- & Schalldämmung
- Nicht brennbar
- Diffusionsoffen (Feuchtigkeit kann nach außen entweichen)
- Ökologisch solide
- Empfehlung für Alt- und Neubau, sehr guter Allrounder
EPS (Styropor)
- Günstig
- Leicht
- Gute Dämmleistung
- Preis-Leistungs-Sieger beim Wärmedämmungverbundsystem (WDVS), aber weniger nachhaltig
XPS
- Druckfest & wasserabweisend
- Ideal im Sockelbereich, Keller, Bodenplatten
PUR/PIR
- Extrem hohe Dämmleistung bei geringer Dicke
- Ideal, wenn wenig Platz vorhanden ist (z. B. Grenzbebauung)
Ökologische Dämmstoffe (Trend 2026)
Diese Stoffe sind immer gefragter, vor allem für nachhaltige Sanierungen. Zudem sind sie Spitzenreiter für sommerlichen Wärmeschutz und die Ökobilanz.
- Holzfaser: sehr guter Hitzeschutz im Sommer
- Zellulose
- Hanf
- Schafwolle
- Grasfaser
- Blähglas / Schaumglas
Fassadendämmung: Diese Methoden sind 2026 Standard
Wärmedämmverbundsystem (WDVS)
Das WDVS ist die in Deutschland am häufigsten eingesetzte Methode.
So funktioniert’s:
- Dämmplatten werden auf die Fassade geklebt & gedübelt
- Armierungsschicht + Putz folgen
- Abschließender Anstrich oder Oberputz
Vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF)
Die Premiumlösung, sie ist technisch top und bietet vielseitige ästhetische Optionen.
Aufbau:
- Dämmung an der Wand
- Hinterlüftungsebene
- Fassadenbekleidung (Holz, Metall, Faserzement, Keramik …)
Aufbau des WDVS

Ein ausführliches Gespräch mit einer Fachkraft ist empfehlenswert, um die passende Methode für Deine Immobilie zu ermitteln.
Schritt für Schritt: So läuft eine Fassadendämmung ab
- Analyse & Beratung
Energieberater prüft U-Wert, Wandaufbau und Fördermöglichkeiten. - Planung
Material, Methode, Dämmstärke & Optik werden festgelegt. - Vorbereitung
Fassade reinigen, lockere Stellen entfernen, Schäden ausbessern. - Montage
WDVS oder VHF wird fachgerecht angebracht. - Oberflächenfinish
Putz, Fassadenplatten oder Anstrich, je nach System.
Kosten 2026: So viel solltest Du einplanen
Die tatsächlichen Preise hängen vom Material, der Fassade und der Region ab, aber folgende Werte sind realistisch:
Du willst wissen, was Dein Haus konkret spart? Nutze unseren Sanierungsrechner!
Förderungen 2026: Diese Programme kannst Du nutzen
2026 profitierst Du von mehreren Finanzierungsmöglichkeiten:
BEG Einzelmaßnahmen (BEG EM)
- Zuschüsse für Fassadendämmung
- Höhe abhängig vom Effizienzgewinn
- Mit Energie-Effizienz-Experten (EEE) Pflicht
KfW-Kredite 261/262
- Zinsgünstige Kredite
- Für Effizienzhaus-Sanierungen
- Tilgungszuschüsse möglich
Steuerbonus (20 % in 3 Jahren)
- Ohne Antrag, einfach über die Steuererklärung
- Bis zu 40.000 € absetzbar
Regionale Förderprogramme
- Z. B. in Bayern, NRW, Hamburg, Berlin
- Je nach Stadt/Region zusätzlich 10-20 % Zuschuss möglich
Innen- vs. Außendämmung: Was ist besser?
Außendämmung ist fast immer die beste Wahl.
Innendämmung ist sinnvoll, wenn:
- Denkmalschutz besteht
- Du ein Reihenhaus ohne Grenzabstand dämmst
- Außendämmung nicht erlaubt ist
Aber: Bei der Innendämmung besteht ein erhöhtes Risiko für Feuchtigkeit, daher solltest Du auch diese nur mit einem Fachbetrieb durchführen lassen.
Beispielrechnung: Fassadendämmung eines Einfamilienhauses (140 m²)
Investitionskosten:
- WDVS mit EPS: ca. 28.000 €
- WDVS mit Mineralwolle: ca. 32.000 €
- VHF (Premium): ca. 45.000 €
Jährliche Energiekosteneinsparung:
- ca. 1.500–1.800 € pro Jahr
Amortisationszeitraum:
- WDVS: 16–19 Jahre
- VHF: 18–20 Jahre
Einfluss von Förderungen:
- Zuschüsse, KfW-Kredite oder Steuerbonus können die anfänglichen Kosten deutlich senken und den Amortisationszeitraum um mehrere Jahre verkürzen.
Fazit:
Die Investition lohnt sich langfristig nicht nur finanziell, sondern erhöht Wohnkomfort, Wert der Immobilie und senkt CO₂-Emissionen.
FAQ zur Fassadendämmung
Wie dick muss eine Fassadendämmung 2026 sein?
Je nach Material 12-20 cm, um GEG-konforme U-Werte zu erreichen.
Kann ich die Kosten steuerlich absetzen?
Ja, bis zu 20 % über drei Jahre.
Wie lange dauert die Sanierung?
In der Regel 2-4 Wochen.
Was kostet Fassadendämmung pro m²?
Zwischen 120 und 220 €, je nach System.
Lohnt sich eine Fassadendämmung wirklich?
Ja. Durch Energieeinsparungen, Wertsteigerung & besseren Komfort in jedem Fall.
