Auslandsimmobilie finanzieren: So gelingt der Kauf im Ausland
Du möchtest eine Immobilie im Ausland finanzieren? Erfahre hier, welche Voraussetzungen Du erfüllen musst, welche Banken infrage kommen und wie Du Dein Traumhaus clever und sicher finanzierst. Inkl. Tipps zu EU-Ländern und Finanzierungsmodellen.

Alles Wichtige auf einen Blick:
- Eigenkapital & Bonität zählen: Für die Finanzierung brauchst Du meist 30–50 % Eigenkapital und eine gute Bonität, besonders bei deutschen Banken.
- Bankwahl entscheidet:
- Deutsche Banken: vertraut, aber strenge Vorgaben.
- Ausländische Banken: flexibler, aber mehr Aufwand.
- EU-Länder sind einfacher: Spanien, Portugal & Frankreich bieten mehr Rechtssicherheit und bessere Finanzierungschancen.
- Gut vorbereitet ist halb finanziert: Steuernummer im Zielland, vollständige Unterlagen und lokale Unterstützung machen den Unterschied.
Der Gedanke an eine eigene Immobilie im Ausland klingt verlockend – ob als Rückzugsort am Meer, als Altersvorsorge oder als Ferienhaus für die ganze Familie. Doch sobald es um die Finanzierung geht, wird’s schnell komplex. Wo bekomme ich überhaupt einen Kredit? Wie viel Eigenkapital brauche ich, um eine Auslandsimmobilie zu finanzieren? Und welche Fallstricke gibt es im Ausland? Wir geben Dir einen klaren Überblick, was bei der Finanzierung einer Auslandsimmobilie wichtig ist.
Auslandsimmobilie finanzieren: Das sind die Besonderheiten
Im Vergleich zur Baufinanzierung in Deutschland bringt die Finanzierung einer Auslandsimmobilie einige Besonderheiten mit sich. Die zentralen Unterschiede sind:
Höhere Anforderungen an Eigenkapital
Um eine Auslandsimmobilie zu finanzieren, ist in der Regel ein höherer Eigenkapitalanteil erforderlich als bei einer Baufinanzierung im Inland. Du benötigst etwa 30–50 % des Gesamtkaufpreises der Immobilie, inklusive aller Nebenkosten im Ausland. Dieser erhöhte Anteil dient zur Absicherung der Bank, da deutsche Banken auf die Immobilie im Ausland keine oder nur sehr eingeschränkte Grundpfandrechte haben, die Immobilie im Ausland also nicht oder nur eingeschränkt als Sicherheit dient.
Keine oder eingeschränkte Grundbucheintragung für deutsche Banken
Da deutsche Banken kein Grundpfandrecht auf Immobilien im Ausland eintragen können, vergeben sie den Kredit oft „blanko“, also nur, wenn Du eine sehr gute Bonität und oft zusätzlich eine werthaltige Immobilie in Deutschland besitzt (als stille Sicherheit oder Zusatzabsicherung). Blanko besicherte Kredite haben meist höhere Zinsen, kürzere Laufzeiten (10–15 Jahre) und einen geringeren maximalen Kreditbetrag.
Länderspezifische Nebenkosten
Je nach Land kommen unterschiedliche Kaufnebenkosten zum Kaufpreis der Auslandsimmobilie hinzu. In Spanien sind dies z. B. 10–15 % des Kaufpreises.
Währungsrisiken bei Ländern mit Fremdwährung
Die Finanzierung von Auslandsimmobilien in Ländern mit Fremdwährung, wie z. B. in der Schweiz oder der Türkei, birgt Wechselkursrisiken. Somit kann ein Risiko entstehen, wenn Du in der Fremdwährung finanzierst.
Zusätzliche Dokumente erforderlich
Für eine Finanzierung im Ausland sind teilweise andere Dokumente erforderlich als für einen Immobilienkredit in Deutschland. So ist in Spanien etwa die NIE-Nummer essenziell, das ist eine persönliche Identifikations- und Steuernummer für Ausländer. Ohne diese Nummern sind kein Kauf und keine Finanzierung möglich.
Top-Ziele im Fokus: Warum EU-Länder sinnvoll sind
Wenn Du über eine Immobilienfinanzierung im Ausland nachdenkst und noch keine konkrete Immobilie im Blick hast, stehst Du irgendwann vor der Wahl des Landes. Hierbei spielt die Frage, ob innerhalb oder außerhalb der EU finanziert werden soll, eine besondere Rolle. Wenn Du Dein Vorhaben möglichst reibungslos, sicher und gut planbar umsetzen möchtest, bieten Dir EU-Länder entscheidende Vorteile. In Bezug auf Finanzierung, Rechtssicherheit und steuerliche Fragen bewegst Du Dich innerhalb eines bekannten Rahmens – mit klaren Regeln, einer (in den meisten Fällen) gemeinsamen Währung und besseren Möglichkeiten, auch über deutsche Banken zu finanzieren.
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Und Nicht-EU-Länder?
Natürlich klingen Länder wie die Türkei, die Schweiz oder auch Thailand auf den ersten Blick spannend. Doch hier ist Vorsicht geboten: Unterschiedliche Währungen, steuerliche Unsicherheiten, rechtliche Hürden beim Eigentumserwerb oder eingeschränkte Finanzierungsoptionen machen die Planung deutlich komplexer. Oft ist eine Finanzierung über deutsche Banken hier gar nicht möglich.
Auslandsimmobilie finanzieren: deutsche vs. ausländische Bank?
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Welche Bank finanziert Immobilien im Ausland?
Nicht jede Bank macht’s möglich – aber wer sich gut vorbereitet, hat mehrere Optionen. Die wichtigste Frage dabei: Finanzierst Du über eine deutsche oder eine ausländische Bank? Beide Wege haben ihre Besonderheiten.
Deutsche Banken mit Auslandsbezug
Einige große Banken und spezialisierte Institute bieten Auslandsfinanzierungen an, meist für Immobilien in beliebten EU-Ländern wie Spanien, Portugal oder Frankreich. Dabei gibt es zwei typische Varianten:
- Direkte Finanzierung über eine deutsche Bank, oft in Form eines Blankokredits, bei dem keine Grundschuld auf die Auslandsimmobilie eingetragen wird.
- Kooperation mit Partnerbanken vor Ort, bei der die Finanzierung teilweise über die deutsche Bank gesteuert, aber im Zielland abgesichert wird.
Diese Banken setzen meist eine gute Bonität, hohe Eigenmittel und oft auch weiteres Vermögen in Deutschland voraus.
Ausländische Banken im Zielland
In vielen Ländern kannst du direkt bei einer lokalen Bank im Ausland finanzieren, vor allem, wenn du vor Ort eine Steuernummer, ein Konto oder bereits enge Bindungen hast. Diese Banken arbeiten mit lokalen Standards und können oft eine Grundschuld auf die Immobilie eintragen, was die Finanzierung einfacher macht – allerdings meist in Landessprache und unter anderen rechtlichen Bedingungen.
Geeignet ist das vor allem für:
- Personen mit Erfahrung im jeweiligen Land
- Käufer, die einen Teil ihres Lebens dort verbringen wollen
- oder mit zuverlässiger Unterstützung (z. B. Anwalt oder Makler)
Deutsche Banken bieten für die Finanzierung von Auslandsimmobilien ähnliche Modelle wie für die Baufinanzierung in Deutschland. Hierzu gehören das Annuitätendarlehen, das Volltilgerdarlehen und der oben beschriebene Blankokredit.
Ausländische Banken bieten Modelle, die ähnlich heißen, oft aber anders funktionieren (z. B. andere Laufzeiten, Zinssysteme, Tilgungslogik). Häufig sind Kredite nur mit regionalen Besonderheiten oder Auflagen (z. B. fixen Tilgungsplänen, Restschuldmodellen, Hypothekenvarianten) zu bekommen.
Aus diesem Grund ist eine vergleichende Beratung vor der Entscheidung für eine Bank immer sinnvoll. Unsere unabhängigen Berater sprechen mit Dir kostenfrei über Deinen Finanzierungswunsch und finden die passende Option für Dich.
Voraussetzungen für die Finanzierung einer Auslandsimmobilie
Eine Immobilie im Ausland zu finanzieren, klingt nach einem großen Schritt, und das ist es auch. Doch mit den richtigen Voraussetzungen wird daraus ein realistisches Vorhaben. Hier sind die wichtigsten Punkte, die Du dabei im Blick haben solltest:
1. Solide Eigenkapitalbasis
- In der Regel brauchst Du 30–50 % Eigenkapital.
- Die Kaufnebenkosten im Ausland (z. B. Steuern, Notar, Übersetzungen) musst Du immer aus eigener Tasche zahlen.
2. Gute Bonität & geregeltes Einkommen
- Banken prüfen genau: Einkommen, Beschäftigungsstatus, laufende Kredite, Haushaltsrechnung.
- Bei Finanzierung mit deutscher Bank: Schufa-Auskunft und Gehaltsnachweise
- Bei ausländischer Bank: eventuell Übersetzung oder zusätzliche Dokumente erforderlich.
3. Klare Vorstellung vom Objekt und Standort
- Lage, Nutzungsart (Ferien, Vermietung, Eigennutzung?) und Zustand der Immobilie beeinflussen die Finanzierbarkeit.
- Tipp: Je transparenter Du bist, desto reibungsloser läuft die Prüfung.
4. Rechtliche Voraussetzungen im Zielland
- In vielen Ländern brauchst Du z. B. eine Steuernummer oder persönliche Identifikationsnummer (z. B. NIE in Spanien).
- Diese beantragst Du vorab, oft mit Hilfe eines Maklers oder Anwalts.
5. Erfahrung und Begleitung vor Ort
- Gerade bei Finanzierung über ausländische Banken ist lokale Unterstützung hilfreich, z. B. durch einen deutschsprachigen Anwalt oder einen spezialisierten Finanzvermittler.
- Auch eine Finanzierungsbestätigung von Deiner Bank kann den Prozess beschleunigen.
6. Geduld und Zeitplanung
- Die Finanzierung und der Kaufprozess im Ausland dauern oft länger als in Deutschland.
- Bereite Dich auf Wartezeiten, zusätzlich nötige Unterlagen und Terminabstimmungen mit Notaren oder Behörden vor.
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Custom Infoboxes
Klimafreundlicher Neubau
- 762 Millionen Euro für klimafreundliche Neubauten
- Geförderte Gebäude müssen strenge Effizienz– und Emissionsvorgaben erfüllen
- Bis zu 150.000 Euro Kredit zu einem Zinssatz ab 1,15 % möglich
Genossenschaftliches Wohnen
- Förderung von 15 Millionen Euro
- Bis zu 7,5 % Tilgungszuschuss für neue und bestehende Genossenschaften
- Geförderte Wohnungen und Häuser müssen vom Kreditnehmer bewohnt werden
Altersgerechter Umbau
- Förderung verdoppelt sich 2024 auf 15 Millionen Euro
- Bis zu 6250 Euro Zuschuss um Wohnungen barrierefrei zu machen
- Einzelmaßnahmen werden mit bis zu 10% der Kosten bezuschusst
Spanien
Ein absoluter Klassiker, nicht ohne Grund. Die Nachfrage ist hoch, der Markt ist breit aufgestellt und die Infrastruktur passt. Ob Küste, Insel oder Inland: Spanien bietet viele Optionen und klare Prozesse beim Immobilienkauf.
Portugal
Besonders in den letzten Jahren hat sich Portugal als attraktives Ziel etabliert. Der Markt wächst, die Preise sind im Vergleich zu anderen Ländern noch moderat, und viele Regionen setzen gezielt auf internationale Käufer.
Frankreich
Frankreich punktet mit einem seit Jahrzehnten etablierten Ferienimmobilienmarkt. Die Abläufe sind professionell, die Finanzierungsmöglichkeiten gut, und durch das notarielle System ist der Kauf rechtlich sauber abgesichert.
Baukindergeld ist ausgelaufen
Die Förderung “Baukindergeld” ist seit dem Jahr 2023 ausgelaufen, sie kann nicht mehr beantragt werden. Die Programme “Jung kauft Alt” und die KfW-Förderung 300 sind ihre Nachfolgeprogramme.
Rücklagenbedarf nach Nutzungsdauer
- Dach: 30.000 € / 40 Jahre = 750 € / Jahr
- Fenster: 5.000 € / 17,5 Jahre = 285 € / Jahr
- Heizung: 14.000 € / 17,5 Jahre = 800 € / Jahr
- Fassade: 10.000 € / 20 Jahre = 500 € / Jahr
Kaufnebenkosten im Überblick
Viele unterschätzen die Zusatzkosten beim Immobilienkauf. Dabei fallen je nach Bundesland und Situation schnell 10–15 % des Kaufpreises zusätzlich an. Hier die wichtigsten Posten:
- Grunderwerbsteuer: 3,5 %–6,5 % (je nach Bundesland)
- Notar und Grundbuch: ca. 1,5 %
- Maklerprovision: bis zu 7,14 %
- Grundschuldbestellung: ca. 0,2 %–0,5 %
- Gutachten (optional): ca. 300–1.000 € (z. B. bei älteren Objekten)
- Versicherungen (optional): variabel (z. B. Wohngebäudeversicherung)
Eine einfache Faustregel:
1–2 € / m² Wohnfläche und Monat zusätzlich privat zurücklegen.
Notarvertrag unterschreiben
Du und der Verkäufer unterschreiben den Kaufvertrag beim Notar. Danach leitet dieser alles für die Vormerkung ein.
Antrag beim Grundbuchamt
Der Notar beantragt die Eintragung der Auflassungsvormerkung im Grundbuch, in Abteilung II.
Prüfung durch das Grundbuchamt
Das Amt prüft den Antrag und ob das Grundstück frei von widersprüchlichen Eintragungen ist.
Eintragung der Vormerkung
Nach erfolgreicher Prüfung wird die Vormerkung ins Grundbuch eingetragen. Ab diesem Moment ist Dein Immobilienkauf rechtlich abgesichert und niemand kann die Immobilie anderweitig verkaufen oder neue Belastungen eintragen.
Prüfung durch Finanzierungspartner
Deine Bank prüft die Auflassungsvormerkung, bevor sie Dir den Kredit auszahlt. Die Vormerkung gilt als Sicherheitsinstrument für Käufer und Kreditgeber.
Kaufpreiszahlung und Eigentumsumschreibung
Nach der Eintragung der Auflassungsvormerkung überweist Du den Kaufpreis an den Verkäufer. Anschließend wird das Eigentum offiziell im Grundbuch an Dich übertragen.
Löschung der Vormerkung
Sobald die Eigentumsumschreibung abgeschlossen ist, wird die Auflassungsvormerkung gelöscht.
Planung & Kontrolle
Ein Neubau gibt Dir maximale Gestaltungsfreiheit, von der Raumaufteilung bis zur Energieversorgung. Dafür brauchst Du Zeit, Geduld und ein sicheres Budget.
Verfügbarkeit
Eine Bestandsimmobilie ermöglicht oft einen schnelleren Einzug. Dafür musst Du Kompromisse beim Grundriss oder bei der Energieeffizienz eingehen.
Standort & Umfeld
In zentraler Lage oder etablierten Wohngebieten mit vorhandener Infrastruktur wirst Du eher eine Bestandsimmobilie finden, während Neubauten häufig am Stadtrand oder auf neu erschlossenen Flächen entstehen.
Langfristige Kosten
Neubauten punkten mit niedrigen Energiekosten und moderner Technik. Bestandsimmobilien können günstiger in der Anschaffung sein, erfordern aber oft energetische Sanierungen oder eine Renovierung.
Emotionale Präferenzen
Neben rationalen Faktoren wie z. B. Kosten spielen auch Selbstverwirklichung und Kreativität eine Rolle. Möchtest Du etwas Bestehendes übernehmen und anpassen, oder Deinen Traum komplett neu erschaffen?
Barrierefreiheit & Nachhaltigkeit
Wer langfristig plant, sollte diese Punkte berücksichtigen. Neubauten lassen sich barrierefrei und nachhaltig gestalten, während Bestandsimmobilien hier oft Nachrüstungen erfordern.
Wiederverkaufswert
Die Lage und der energetische Standard beeinflussen den zukünftigen Wert. Neubauten sind oft wertstabil durch moderne Technik, Bestandsimmobilien können bei guter Lage ebenfalls an Wert gewinnen.
Rechtliche Aspekte
Beim Neubau spielen Genehmigungen, Bebauungsplan, Bodengutachten und Bauabnahme eine Rolle. Bei Bestandsimmobilien solltest Du Kaufvertrag, mögliche Gewährleistungsausschlüsse, versteckte Mängel oder auch Denkmalschutz prüfen.
Den technischen Maßstab für die Prüfungen bilden die folgenden Normen
- DIN 1986-30 (Betrieb und Wartung von Entwässerungsanlagen)
- DIN 1986-100 (Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke)
- DIN EN 1610 (Dichtheitsprüfung von erdverlegten Leitungen)
KfW 261 – Effizienzhaus-Sanierung
- Bis zu 150.000 € Kredit pro Wohneinheit
- Tilgungszuschüsse bis 45 % (je nach Standard)
- Ideal für Energiesanierungen, Dämmung, Heizung und Hülle
KfW-Einzelmaßnahmen (BEG EM)
- Zuschüsse bis 20 %
- Für Dämmung, Fenster, Heizung
- Kombinierbar mit Steuerbonus
BAFA Förderung Heizung
- Bis zu 30 % Zuschuss für Wärmepumpen
- Bis zu 50 % bei Austausch alter Öl-/Gasheizungen
Schlüsselfertig
Das Haus ist baulich abgeschlossen, aber eventuell fehlen noch Bodenbeläge, Malerarbeiten oder Außenanlagen.
Bezugsfertig
Hier ist alles erledigt, sodass der Einzug sofort möglich ist.
Langfristig planen
Bevor Du Deine Immobilie vermietest, lohnt es sich, die langfristige Perspektive zu klären. Ob als Kapitalanlage oder mit Blick auf spätere Eigennutzung oder Verkauf: Ziel ist, Entscheidungen so zu treffen, dass sie flexibel, wirtschaftlich sinnvoll und rechtlich abgesichert sind.
Wichtige Aspekte dabei:
Finanzielle Planung - Mieteinnahmen realistisch kalkulieren, Rücklagen einplanen, Verwaltung überschaubar halten.
Rechtliche Sicherheit - Alle Vereinbarungen und Fristen transparent und korrekt regeln.
Vertragsgestaltung - Mietverträge so gestalten, dass sie Deinen Zielen entsprechen und Anpassungen bei Bedarf ermöglichen.
Marktorientierte Mietpreise - Faire, marktgerechte Mieten sichern Einnahmen und erleichtern spätere Entscheidungen.
Recht & Alltag zusammen denken
Damit die Vermietung gut läuft, müssen rechtliche Vorgaben und der Vermietungsalltag zusammenpassen. Das bedeutet: Mietvertrag, Nebenkosten-abrechnung und Instandhaltungsplan früh mit rechtlicher Unterstützung erstellen und klar dokumentieren.
Gleichzeitig lohnt es sich, die Abläufe im Alltag klar zu regeln: Wer kümmert sich um Anfragen, Reparaturen oder Wartungen? Klare Abläufe und transparente Kommunikation machen den Alltag planbar und sorgen dafür, dass alles reibungslos läuft.
Finanziell realistisch bleiben
Neben den Mieteinnahmen gehören Rücklagen für Instandhaltung, Leerstände und unerwartete Kosten zur Kalkulation. Nur mit einem klaren Zahlenbild lassen sich gute Entscheidungen treffen.
Eine gute Grundlage für Deine Entscheidung bilden überprüfbare Informationen der potenziellen Mietpartei wie:
- eine vollständig ausgefüllte Selbstauskunft
- ein Arbeitsvertrag und die drei letzten Einkommensnachweise
- eine aktuelle Schufa-Auskunft
Diese Unterlagen geben Dir Orientierung, ob die Miete langfristig machbar ist.
Beispiele für typische Aufgaben einer Hausverwaltung:
- Erstellung und Versand der Nebenkostenabrechnungen
- Organisation von Reparaturen, Wartung und Instandhaltung
- Verwaltung von Mietverträgen, Kautionen und Mieterakten
- Kommunikation mit Handwerker:innenBehörden, oder Dienstleistern
- Durchführung von regelmäßigen Wohnungsbegehungen und Kontrollen
- Unterstützung bei Mieterwechseln, z. B. Wohnungsübergaben und Abnahmen
Wann darf die Miete erhöht werden?
Bei Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete
Die Miete darf höchstens so hoch sein, wie andere vergleichbare Wohnungen in der Umgebung (Mietspiegel), gesetzlich geregelt durch §558 BGB.
Nach Modernisierung
Führst Du Modernisierungen durch (z. B. neue Heizung, Fenster, Dämmung), darf ein Teil der Kosten auf die Miete umgelegt werden, §559 BGB.
Staffel- oder Indexmiete
Bei vertraglich vereinbarter Staffelmiete oder Indexmiete sind Erhöhungen im Mietvertrag festgelegt.
Fristen beachten
Mieterhöhungen müssen in der Regel mindestens drei Monate vorher angekündigt werden. Bei der Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete darf die Miete innerhalb von drei Jahren höchstens um 20 % steigen (in einigen Regionen 15 % - örtliche Regelungen beachten).
Wann darf eine Abmahnung erfolgen?
Vertragsverletzungen
Wenn Mieter:innen wiederholt Pflichten aus dem Mietvertrag verletzen, z. B. zahlungsrückstände, Ruhestörungen, unerlaubte Untervermietung oder Schäden an der Wohnung.
Vor Kündigung
Bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen ist eine Abmahnung häufig Voraussetzung, bevor eine fristgerechte Kündigung rechtlich wirksam werden kann.
Tipps:
Sachlich bleiben - Die Abmahnung soll informieren, nicht bestrafen.
Dokumentieren - Bewahre Kopien auf, um bei späteren Streitigkeiten abgesichert zu sein.
Zeitnah reagieren - Je schneller Du auf Verstöße reagierst, desto eher lassen sich Konflikte klären.
Wie muss eine Abmahnung zugestellt werden?
Schriftform empfohlen
Eine schriftliche Abmahnung ist rechtlich belastbarer und dokumentiert den Vorgang.
Zustellung
Am besten persönlich gegen Unterschrift oder per Einschreiben, damit Du nachweisen kannst, dass die Abmahnung zugestellt wurde.
Inhalt
- Konkrete Beschreibung des Verstoßes
- Bezug auf die entsprechende Vertrags- oder Rechtsgrundlage
- Aufforderung, das Verhalten künftig zu ändern
- Hinweis auf mögliche rechtliche Konsequenzen bei Wiederholung
Wann darf ich kündigen?
Ordentliche Kündigung durch den Vermieter
Die gesetzlichen Mindestkündigungsfristen richten sich nach der Mietdauer, §573c BGB:
- bis 5 Jahre Mietdauer → 3 Monate
- 5-8 Jahre → 6 Monate
- über 8 Jahre → 9 Monate
Welche Gründe sind zulässig?
Zulässige Kündigungsgründe, §573 BGB
- Eigenbedarf
- Dauerhafte Vertragsverletzungen (z. B. wiederholte Mietrückstände)
- Wirtschaftliche oder betriebliche Notwendigkeit
Wann ist eine fristlose Kündigung möglich?
Außerordentliche (fristlose) Kündigung, §543 BGB
Nur bei schwerwiegenden Pflichtverletzungen, z. B. erhebliche Zahlungsverzüge oder starke Störungen.
Welche Form ist zu beachten?
Schriftform Pflicht
Die Kündigung muss immer schriftlich erfolgen. Mündliche Kündigungen sind unwirksam.
Zustellung
- Persönlich mit Unterschrift der Mieter:in oder
- Per Einschreiben mit Rückschein
Zugestellt gilt die Kündigung
Sobald sie in den Machtbereich des Empfängers gelangt, sodass er die Möglichkeit hat, sie zur Kenntnis zu nehmen (z. B. beim Einwurf in den Briefkasten oder persönliche Übergabe).
Was ist zu dokumentieren?
Alle Schritte, Termine und Zustellungen
Die sollten sorgfältig dokumentiert werden, um im Streitfall rechtlich abgesichert zu sein.
Was ist darüber hinaus zu beachten?
Kommunikation, Reagieren und Absprachen
Klare Kommunikation, zeitnahes Reagieren auf Probleme und transparente Absprachen helfen oft, Kündigungen zu vermeiden. Ein offenes Mietverhältnis kann viele Konflikte schon im Vorfeld lösen.
Custom Tables
Keller, Bodenplatte
an Außenluft grenzen
30 Jahren
oder Nachhaltigkeits-Klasse
oder Nachhaltigkeits-Klasse
(ohne Eindeckung)
(mit Eindeckung)
(mit Dämmmatten)
(Einblassdammüng)
(Einblassdämmung, unbegehbar)
(ohne Dämmung)
(komplettes Dach)
Bausparvertrag
Bausparvertrag
Nebenkosten
Bauspardarlehen
Gesamtfinanzierung
Bausparvertrag
Bausparvertrag
Nebenkosten
Bauspardarlehen
Gesamtfinanzierung
der Planung
Vorpommern
Kaufnebenkosten
Kaufnebenkosten
15 Jahren
(15 Jahre)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
+ 130.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
15 Jahren
Kaufnebenkosten
und Abschlussentgelt
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
(0,5 % jährliche Gebühren)
Gesamtfinanzierung
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
(2 % Zinsen)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
66.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
(30 Jahre)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
plus 103.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
160.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
15 Jahren
(15 Jahre)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
142.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
(30 Jahre)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
150.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
25 Jahren
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
150.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
25 Jahren
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
150.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
15 Jahren
(15 Jahre)
10 Jahren
(effectiver Jahrezins)
bedarf
nach 15 Jahren
(€)
(€)
(€)
25 Jahre Finanzierung
Mietkosten
Zinsen gesamt
25 Jahre Finanzierung
Mietkosten
Zinsen gesamt
25 Jahre Finanzierung
Mietkosten
Zinsen gesamt
25 Jahre Finanzierung
auf Auslandsimmobilie
(10 WE)
& Dämmung
& Gemeinschaftsflächen
Technik etc.)
(10 WE)
Technik etc.)
Bauleitung
& Außenanlagen
/ Extras
& Entwurf
& Qualitätssicherung
(z. B. Innenarchitektur)

