Ab Juli 2025 steigt die Grunderwerbsteuer in Bremen auf 5,5 %. Das bedeutet steigende Immobilienpreise für Käufer, unsere Expertenberatung hilft Dir.
Ab dem 1. Juli 2025 steigt die Grunderwerbsteuer im Bundesland Bremen von bisher 5 Prozent auf 5,5 Prozent. Diese Erhöhung könnte insbesondere für Immobilienkäufer spürbare Auswirkungen haben. Doch was bedeutet das konkret, und wie sollten Kaufinteressierte darauf reagieren? In diesem Blogartikel werfen wir einen Blick auf die Hintergründe und die möglichen Konsequenzen dieser Steueranpassung.
Die Grunderwerbsteuer ist eine einmalige Steuer, die beim Kauf von Grundstücken oder Immobilien fällig wird. Die Höhe der Steuer wird als Prozentsatz vom Kaufpreis berechnet und variiert je nach Bundesland. In Bremen liegt sie aktuell bei 5 Prozent – einer der moderaten Sätze im bundesweiten Vergleich. Mit der Erhöhung auf 5,5 Prozent reiht sich Bremen jedoch in eine Reihe von Bundesländern ein, die in den letzten Jahren ihre Steuersätze erhöht haben.
Die Erhöhung der Grunderwerbsteuer dient vor allem dazu, die Haushaltskasse des Landes Bremen zu füllen. Angesichts steigender Ausgaben, insbesondere im Bereich Infrastruktur und soziale Leistungen, sucht die Landesregierung nach Möglichkeiten, zusätzliche Einnahmen zu generieren. Schätzungen zufolge könnte die Steueranpassung jährlich mehrere Millionen Euro zusätzliche Einnahmen in die Landeskasse spülen.
Die Anhebung der Grunderwerbsteuer bedeutet für Immobilienkäufer höhere Nebenkosten. Bei einem Kaufpreis von 400.000 Euro steigt die Steuerlast von bisher 20.000 Euro auf 22.000 Euro – eine Differenz von 2.000 Euro. Dieser Anstieg wird, insbesondere für Erstkäufer oder junge Familien, die oft mit begrenztem Eigenkapital arbeiten, eine Mehrbelastung darstellen.
Für eine professionelle und individuelle Beratung rund um den Immobilienkauf in Bremen steht Dir unser Netzwerk regionaler Experten zur Verfügung. Unsere Baufinanzierungsberater bieten Dir: