Zweite Immobilie kaufen: Diese Fehler solltest Du vermeiden
Der Kauf einer zweiten Immobilie kann sinnvoll sein – etwa als Kapitalanlage oder Altersvorsorge. Doch gerade dabei passieren oft teure Fehler, vor allem bei Finanzierung und Standortwahl. Erfahre, worauf Du beim zweiten Immobilienkauf achten solltest.
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Das Wichtigste in Kürze
- Eine zweite Immobilie kaufen erfordert eine realistische Finanzplanung.
- Die zweite Immobilie finanzieren ist häufig komplexer als der Erstkauf.
- Fehler beim Immobilienkauf entstehen oft durch falsche Kalkulation.
- Lage und Nutzungskonzept sind entscheidend für den Erfolg.
- Immobilienkauf: Was zu beachten ist, hängt stark von Deinem Ziel ab.
Warum eine Zweitimmobilie kaufen?
Eine Zweitimmobilie kann ein sinnvoller Baustein für Deinen Vermögensaufbau sein. Vorausgesetzt, Du gehst das Thema strategisch an und weißt genau, was beim Immobilienkauf zu beachten ist.
Viele Käufer verbinden mit einer Zweitimmobilie vor allem Sicherheit und zusätzliche Einnahmen. In der Praxis steckt jedoch deutlich mehr dahinter.
Typische Gründe für den Kauf einer Zweitimmobilie:
- Kapitalanlage mit langfristigem Wertzuwachs
Immobilien gelten als vergleichsweise stabile Anlageform. Gerade in gefragten Lagen können sie über Jahre an Wert gewinnen. Wichtig ist dabei jedoch eine realistische Einschätzung des Marktes. Denn nicht jede Immobilie entwickelt sich automatisch positiv. - Zusätzliche Mieteinnahmen
Eine vermietete Zweitimmobilie kann regelmäßige Einnahmen generieren. Diese können Deine Finanzierung unterstützen oder langfristig als passives Einkommen dienen. Entscheidend ist hier eine konservative Kalkulation, die auch Leerstand und Kosten berücksichtigt. - Eigennutzung, z. B. als Ferienwohnung
Eine Zweitimmobilie kann auch einen persönlichen Mehrwert bieten, etwa als Rückzugsort oder Ferienobjekt. Gleichzeitig solltest Du prüfen, ob sich Eigennutzung und Wirtschaftlichkeit sinnvoll kombinieren lassen.
Absicherung für das Alter
Viele nutzen eine Zweitimmobilie gezielt zur Altersvorsorge. Mieteinnahmen können später eine Ergänzung zur Rente sein oder die Immobilie wird selbst genutzt.
Zweite Immobilie finanzieren: Das solltest Du wissen
Die Finanzierung einer zweiten Immobilie unterscheidet sich deutlich vom ersten Kauf. Banken bewerten Dein Vorhaben kritischer.
Wichtige Punkte bei der Finanzierung:
- Höhere Eigenkapitalanforderungen
- Strengere Bonitätsprüfung
- Bestehende Kredite werden stärker berücksichtigt
- Mieteinnahmen werden nicht immer vollständig angerechnet
Wenn Du eine zweite Immobilie finanzieren willst, solltest Du besonders konservativ kalkulieren. Ein häufiger Fehler beim Immobilienkauf ist es, Einnahmen zu überschätzen und Risiken zu unterschätzen.
Die häufigsten Fehler beim Immobilienkauf
1. Finanzierung zu optimistisch planen
Ein klassischer Fehler beim Immobilienkauf ist eine zu knappe Kalkulation.
Wenn Du Deine zweite Immobilie finanzieren willst, solltest Du immer Puffer einplanen:
- unerwartete Reparaturen
- Mietausfälle
- steigende Zinsen
2. Lage falsch einschätzen
Die Lage entscheidet maßgeblich über den Erfolg Deiner Zweitimmobilie.
Ein günstiger Kaufpreis kann trügerisch sein, wenn:
- die Nachfrage gering ist
- die Infrastruktur schwach ist
- die Wertentwicklung stagniert
3. Rendite falsch berechnen
Viele Käufer achten nur auf den Kaufpreis und die Mieteinnahmen.
Doch was ist beim Immobilienkauf zu beachten?
Die tatsächliche Rendite hängt auch ab von:
- Nebenkosten
- Rücklagen
- Verwaltungskosten
- Steuerlichen Effekten
4. Emotionale Entscheidungen treffen
Gerade bei Ferienimmobilien spielt Emotion oft eine große Rolle.
Doch eine Zweitimmobilie sollte immer auch wirtschaftlich sinnvoll sein. Ein häufiger Fehler Immobilienkauf ist es, persönliche Vorlieben über Zahlen zu stellen.
5. Laufende Kosten unterschätzen
Neben der Finanzierung entstehen regelmäßig Kosten:
- Instandhaltung
- Hausgeld
- Versicherungen
- Verwaltung
Wer hier nicht sauber kalkuliert, gerät schnell unter Druck.
Immobilienkauf: Was beachten bei der Zweitimmobilie?
Beim Kauf einer zweiten Immobilie verschiebt sich der Blickwinkel: Während es beim ersten Objekt oft um den eigenen Wohnbedarf geht, steht bei der Zweitimmobilie deutlich stärker die Gesamtstrategie im Fokus. Genau deshalb gelten hier zusätzliche Anforderungen, die Du unbedingt berücksichtigen solltest.
Ein zentraler Punkt ist das Zusammenspiel aller finanziellen Verpflichtungen. Mit einer weiteren Immobilie steigt nicht nur Deine Gesamtverschuldung, sondern auch Deine finanzielle Bindung. Gleichzeitig nimmt Deine Flexibilität ab. Größere Entscheidungen wie ein Jobwechsel oder neue Investitionen werden stärker von Deiner bestehenden Finanzierung beeinflusst.
Auch Banken bewerten Deine Situation umfassender. Es geht nicht mehr nur um die neue Immobilie, sondern um Dein gesamtes finanzielles Bild. Einkommensstabilität, Rücklagen, bestehende Kredite und Deine langfristige Tragfähigkeit spielen eine entscheidende Rolle und können Deinen Spielraum für zukünftige Vorhaben einschränken.
Hinzu kommt die Wechselwirkung zwischen Deinen Immobilien. Entwicklungen bei einem Objekt können sich indirekt auf das andere auswirken, etwa durch Marktveränderungen oder unerwartete Kosten. Eine klare Struktur und durchdachte Finanzierung helfen dabei, Risiken besser zu kontrollieren.
Neben den finanziellen Aspekten steigt auch der organisatorische Aufwand. Verwaltung, Instandhaltung und rechtliche Themen nehmen zu und erfordern eine vorausschauende Planung.
Bevor Du eine Zweitimmobilie kaufst, solltest Du Dir deshalb einige grundlegende Fragen stellen:
- Welches Ziel verfolgst Du: Rendite oder Eigennutzung?
- Wie stabil ist Deine finanzielle Situation langfristig?
- Wie entwickelt sich der Standort?
- Welche laufenden Kosten entstehen?
Viele unterschätzen, was beim Immobilienkauf zu beachten ist. Insbesondere bei Themen wie Instandhaltung, Verwaltung und möglichem Leerstand. Wer hier realistisch plant, schafft eine solide Grundlage für eine nachhaltige Entscheidung.
Für wen lohnt sich eine Zweitimmobilie?
Eine Zweitimmobilie kann sinnvoll sein für:
- Kapitalanleger mit stabilem Einkommen
- Käufer mit ausreichend Eigenkapital
- Menschen mit langfristigem Anlagehorizont
Weniger geeignet ist sie, wenn:
- Deine Finanzierung bereits stark belastet ist
- Du wenig Rücklagen hast
- Du kurzfristige Gewinne erwartest
Entscheidend ist, dass Deine finanzielle Basis stabil genug ist, um zusätzliche Verpflichtungen dauerhaft tragen zu können.
Fazit: Zweite Immobilie kaufen – gut geplant zum Erfolg
Eine zweite Immobilie zu kaufen kann eine sinnvolle Investition sein, aber nur mit der richtigen Strategie.
Die größten Fehler beim Immobilienkauf entstehen durch:
- falsche Finanzierung
- unzureichende Planung
- fehlende Risikoeinschätzung
Wenn Du genau weißt, was beim Immobilienkauf zu beachten ist, kannst Du diese Risiken vermeiden und Deine Zweitimmobilie erfolgreich aufbauen.
Deine nächsten Schritte
Du möchtest wissen, ob Du Dir eine zweite Immobilie leisten kannst und wie Du sie optimal finanzierst? Mit einer fundierten Planung kannst Du Deine Finanzierung realistisch einschätzen, Risiken minimieren und langfristig Vermögen aufbauen.
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Deine Optionen zu prüfen und Deine Strategie sauber aufzusetzen.
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Custom Infoboxes
Klimafreundlicher Neubau
- 762 Millionen Euro für klimafreundliche Neubauten
- Geförderte Gebäude müssen strenge Effizienz– und Emissionsvorgaben erfüllen
- Bis zu 150.000 Euro Kredit zu einem Zinssatz ab 1,15 % möglich
Genossenschaftliches Wohnen
- Förderung von 15 Millionen Euro
- Bis zu 7,5 % Tilgungszuschuss für neue und bestehende Genossenschaften
- Geförderte Wohnungen und Häuser müssen vom Kreditnehmer bewohnt werden
Altersgerechter Umbau
- Förderung verdoppelt sich 2024 auf 15 Millionen Euro
- Bis zu 6250 Euro Zuschuss um Wohnungen barrierefrei zu machen
- Einzelmaßnahmen werden mit bis zu 10% der Kosten bezuschusst
Spanien
Ein absoluter Klassiker, nicht ohne Grund. Die Nachfrage ist hoch, der Markt ist breit aufgestellt und die Infrastruktur passt. Ob Küste, Insel oder Inland: Spanien bietet viele Optionen und klare Prozesse beim Immobilienkauf.
Portugal
Besonders in den letzten Jahren hat sich Portugal als attraktives Ziel etabliert. Der Markt wächst, die Preise sind im Vergleich zu anderen Ländern noch moderat, und viele Regionen setzen gezielt auf internationale Käufer.
Frankreich
Frankreich punktet mit einem seit Jahrzehnten etablierten Ferienimmobilienmarkt. Die Abläufe sind professionell, die Finanzierungsmöglichkeiten gut, und durch das notarielle System ist der Kauf rechtlich sauber abgesichert.
Baukindergeld ist ausgelaufen
Die Förderung “Baukindergeld” ist seit dem Jahr 2023 ausgelaufen, sie kann nicht mehr beantragt werden. Die Programme “Jung kauft Alt” und die KfW-Förderung 300 sind ihre Nachfolgeprogramme.
Rücklagenbedarf nach Nutzungsdauer
- Dach: 30.000 € / 40 Jahre = 750 € / Jahr
- Fenster: 5.000 € / 17,5 Jahre = 285 € / Jahr
- Heizung: 14.000 € / 17,5 Jahre = 800 € / Jahr
- Fassade: 10.000 € / 20 Jahre = 500 € / Jahr
Kaufnebenkosten im Überblick
Viele unterschätzen die Zusatzkosten beim Immobilienkauf. Dabei fallen je nach Bundesland und Situation schnell 10–15 % des Kaufpreises zusätzlich an. Hier die wichtigsten Posten:
- Grunderwerbsteuer: 3,5 %–6,5 % (je nach Bundesland)
- Notar und Grundbuch: ca. 1,5 %
- Maklerprovision: bis zu 7,14 %
- Grundschuldbestellung: ca. 0,2 %–0,5 %
- Gutachten (optional): ca. 300–1.000 € (z. B. bei älteren Objekten)
- Versicherungen (optional): variabel (z. B. Wohngebäudeversicherung)
Eine einfache Faustregel:
1–2 € / m² Wohnfläche und Monat zusätzlich privat zurücklegen.
Notarvertrag unterschreiben
Du und der Verkäufer unterschreiben den Kaufvertrag beim Notar. Danach leitet dieser alles für die Vormerkung ein.
Antrag beim Grundbuchamt
Der Notar beantragt die Eintragung der Auflassungsvormerkung im Grundbuch, in Abteilung II.
Prüfung durch das Grundbuchamt
Das Amt prüft den Antrag und ob das Grundstück frei von widersprüchlichen Eintragungen ist.
Eintragung der Vormerkung
Nach erfolgreicher Prüfung wird die Vormerkung ins Grundbuch eingetragen. Ab diesem Moment ist Dein Immobilienkauf rechtlich abgesichert und niemand kann die Immobilie anderweitig verkaufen oder neue Belastungen eintragen.
Prüfung durch Finanzierungspartner
Deine Bank prüft die Auflassungsvormerkung, bevor sie Dir den Kredit auszahlt. Die Vormerkung gilt als Sicherheitsinstrument für Käufer und Kreditgeber.
Kaufpreiszahlung und Eigentumsumschreibung
Nach der Eintragung der Auflassungsvormerkung überweist Du den Kaufpreis an den Verkäufer. Anschließend wird das Eigentum offiziell im Grundbuch an Dich übertragen.
Löschung der Vormerkung
Sobald die Eigentumsumschreibung abgeschlossen ist, wird die Auflassungsvormerkung gelöscht.
Planung & Kontrolle
Ein Neubau gibt Dir maximale Gestaltungsfreiheit, von der Raumaufteilung bis zur Energieversorgung. Dafür brauchst Du Zeit, Geduld und ein sicheres Budget.
Verfügbarkeit
Eine Bestandsimmobilie ermöglicht oft einen schnelleren Einzug. Dafür musst Du Kompromisse beim Grundriss oder bei der Energieeffizienz eingehen.
Standort & Umfeld
In zentraler Lage oder etablierten Wohngebieten mit vorhandener Infrastruktur wirst Du eher eine Bestandsimmobilie finden, während Neubauten häufig am Stadtrand oder auf neu erschlossenen Flächen entstehen.
Langfristige Kosten
Neubauten punkten mit niedrigen Energiekosten und moderner Technik. Bestandsimmobilien können günstiger in der Anschaffung sein, erfordern aber oft energetische Sanierungen oder eine Renovierung.
Emotionale Präferenzen
Neben rationalen Faktoren wie z. B. Kosten spielen auch Selbstverwirklichung und Kreativität eine Rolle. Möchtest Du etwas Bestehendes übernehmen und anpassen, oder Deinen Traum komplett neu erschaffen?
Barrierefreiheit & Nachhaltigkeit
Wer langfristig plant, sollte diese Punkte berücksichtigen. Neubauten lassen sich barrierefrei und nachhaltig gestalten, während Bestandsimmobilien hier oft Nachrüstungen erfordern.
Wiederverkaufswert
Die Lage und der energetische Standard beeinflussen den zukünftigen Wert. Neubauten sind oft wertstabil durch moderne Technik, Bestandsimmobilien können bei guter Lage ebenfalls an Wert gewinnen.
Rechtliche Aspekte
Beim Neubau spielen Genehmigungen, Bebauungsplan, Bodengutachten und Bauabnahme eine Rolle. Bei Bestandsimmobilien solltest Du Kaufvertrag, mögliche Gewährleistungsausschlüsse, versteckte Mängel oder auch Denkmalschutz prüfen.
Den technischen Maßstab für die Prüfungen bilden die folgenden Normen
- DIN 1986-30 (Betrieb und Wartung von Entwässerungsanlagen)
- DIN 1986-100 (Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke)
- DIN EN 1610 (Dichtheitsprüfung von erdverlegten Leitungen)
KfW 261 – Effizienzhaus-Sanierung
- Bis zu 150.000 € Kredit pro Wohneinheit
- Tilgungszuschüsse bis 45 % (je nach Standard)
- Ideal für Energiesanierungen, Dämmung, Heizung und Hülle
KfW-Einzelmaßnahmen (BEG EM)
- Zuschüsse bis 20 %
- Für Dämmung, Fenster, Heizung
- Kombinierbar mit Steuerbonus
BAFA Förderung Heizung
- Bis zu 30 % Zuschuss für Wärmepumpen
- Bis zu 50 % bei Austausch alter Öl-/Gasheizungen
Schlüsselfertig
Das Haus ist baulich abgeschlossen, aber eventuell fehlen noch Bodenbeläge, Malerarbeiten oder Außenanlagen.
Bezugsfertig
Hier ist alles erledigt, sodass der Einzug sofort möglich ist.
Langfristig planen
Bevor Du Deine Immobilie vermietest, lohnt es sich, die langfristige Perspektive zu klären. Ob als Kapitalanlage oder mit Blick auf spätere Eigennutzung oder Verkauf: Ziel ist, Entscheidungen so zu treffen, dass sie flexibel, wirtschaftlich sinnvoll und rechtlich abgesichert sind.
Wichtige Aspekte dabei:
Finanzielle Planung - Mieteinnahmen realistisch kalkulieren, Rücklagen einplanen, Verwaltung überschaubar halten.
Rechtliche Sicherheit - Alle Vereinbarungen und Fristen transparent und korrekt regeln.
Vertragsgestaltung - Mietverträge so gestalten, dass sie Deinen Zielen entsprechen und Anpassungen bei Bedarf ermöglichen.
Marktorientierte Mietpreise - Faire, marktgerechte Mieten sichern Einnahmen und erleichtern spätere Entscheidungen.
Recht & Alltag zusammen denken
Damit die Vermietung gut läuft, müssen rechtliche Vorgaben und der Vermietungsalltag zusammenpassen. Das bedeutet: Mietvertrag, Nebenkosten-abrechnung und Instandhaltungsplan früh mit rechtlicher Unterstützung erstellen und klar dokumentieren.
Gleichzeitig lohnt es sich, die Abläufe im Alltag klar zu regeln: Wer kümmert sich um Anfragen, Reparaturen oder Wartungen? Klare Abläufe und transparente Kommunikation machen den Alltag planbar und sorgen dafür, dass alles reibungslos läuft.
Finanziell realistisch bleiben
Neben den Mieteinnahmen gehören Rücklagen für Instandhaltung, Leerstände und unerwartete Kosten zur Kalkulation. Nur mit einem klaren Zahlenbild lassen sich gute Entscheidungen treffen.
Eine gute Grundlage für Deine Entscheidung bilden überprüfbare Informationen der potenziellen Mietpartei wie:
- eine vollständig ausgefüllte Selbstauskunft
- ein Arbeitsvertrag und die drei letzten Einkommensnachweise
- eine aktuelle Schufa-Auskunft
Diese Unterlagen geben Dir Orientierung, ob die Miete langfristig machbar ist.
Beispiele für typische Aufgaben einer Hausverwaltung:
- Erstellung und Versand der Nebenkostenabrechnungen
- Organisation von Reparaturen, Wartung und Instandhaltung
- Verwaltung von Mietverträgen, Kautionen und Mieterakten
- Kommunikation mit Handwerker:innenBehörden, oder Dienstleistern
- Durchführung von regelmäßigen Wohnungsbegehungen und Kontrollen
- Unterstützung bei Mieterwechseln, z. B. Wohnungsübergaben und Abnahmen
Wann darf die Miete erhöht werden?
Bei Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete
Die Miete darf höchstens so hoch sein, wie andere vergleichbare Wohnungen in der Umgebung (Mietspiegel), gesetzlich geregelt durch §558 BGB.
Nach Modernisierung
Führst Du Modernisierungen durch (z. B. neue Heizung, Fenster, Dämmung), darf ein Teil der Kosten auf die Miete umgelegt werden, §559 BGB.
Staffel- oder Indexmiete
Bei vertraglich vereinbarter Staffelmiete oder Indexmiete sind Erhöhungen im Mietvertrag festgelegt.
Fristen beachten
Mieterhöhungen müssen in der Regel mindestens drei Monate vorher angekündigt werden. Bei der Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete darf die Miete innerhalb von drei Jahren höchstens um 20 % steigen (in einigen Regionen 15 % - örtliche Regelungen beachten).
Wann darf eine Abmahnung erfolgen?
Vertragsverletzungen
Wenn Mieter:innen wiederholt Pflichten aus dem Mietvertrag verletzen, z. B. zahlungsrückstände, Ruhestörungen, unerlaubte Untervermietung oder Schäden an der Wohnung.
Vor Kündigung
Bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen ist eine Abmahnung häufig Voraussetzung, bevor eine fristgerechte Kündigung rechtlich wirksam werden kann.
Tipps:
Sachlich bleiben - Die Abmahnung soll informieren, nicht bestrafen.
Dokumentieren - Bewahre Kopien auf, um bei späteren Streitigkeiten abgesichert zu sein.
Zeitnah reagieren - Je schneller Du auf Verstöße reagierst, desto eher lassen sich Konflikte klären.
Wie muss eine Abmahnung zugestellt werden?
Schriftform empfohlen
Eine schriftliche Abmahnung ist rechtlich belastbarer und dokumentiert den Vorgang.
Zustellung
Am besten persönlich gegen Unterschrift oder per Einschreiben, damit Du nachweisen kannst, dass die Abmahnung zugestellt wurde.
Inhalt
- Konkrete Beschreibung des Verstoßes
- Bezug auf die entsprechende Vertrags- oder Rechtsgrundlage
- Aufforderung, das Verhalten künftig zu ändern
- Hinweis auf mögliche rechtliche Konsequenzen bei Wiederholung
Wann darf ich kündigen?
Ordentliche Kündigung durch den Vermieter
Die gesetzlichen Mindestkündigungsfristen richten sich nach der Mietdauer, §573c BGB:
- bis 5 Jahre Mietdauer → 3 Monate
- 5-8 Jahre → 6 Monate
- über 8 Jahre → 9 Monate
Welche Gründe sind zulässig?
Zulässige Kündigungsgründe, §573 BGB
- Eigenbedarf
- Dauerhafte Vertragsverletzungen (z. B. wiederholte Mietrückstände)
- Wirtschaftliche oder betriebliche Notwendigkeit
Wann ist eine fristlose Kündigung möglich?
Außerordentliche (fristlose) Kündigung, §543 BGB
Nur bei schwerwiegenden Pflichtverletzungen, z. B. erhebliche Zahlungsverzüge oder starke Störungen.
Welche Form ist zu beachten?
Schriftform Pflicht
Die Kündigung muss immer schriftlich erfolgen. Mündliche Kündigungen sind unwirksam.
Zustellung
- Persönlich mit Unterschrift der Mieter:in oder
- Per Einschreiben mit Rückschein
Zugestellt gilt die Kündigung
Sobald sie in den Machtbereich des Empfängers gelangt, sodass er die Möglichkeit hat, sie zur Kenntnis zu nehmen (z. B. beim Einwurf in den Briefkasten oder persönliche Übergabe).
Was ist zu dokumentieren?
Alle Schritte, Termine und Zustellungen
Die sollten sorgfältig dokumentiert werden, um im Streitfall rechtlich abgesichert zu sein.
Was ist darüber hinaus zu beachten?
Kommunikation, Reagieren und Absprachen
Klare Kommunikation, zeitnahes Reagieren auf Probleme und transparente Absprachen helfen oft, Kündigungen zu vermeiden. Ein offenes Mietverhältnis kann viele Konflikte schon im Vorfeld lösen.
Custom Tables
Keller, Bodenplatte
an Außenluft grenzen
30 Jahren
oder Nachhaltigkeits-Klasse
oder Nachhaltigkeits-Klasse
(ohne Eindeckung)
(mit Eindeckung)
(mit Dämmmatten)
(Einblassdammüng)
(Einblassdämmung, unbegehbar)
(ohne Dämmung)
(komplettes Dach)
Bausparvertrag
Bausparvertrag
Nebenkosten
Bauspardarlehen
Gesamtfinanzierung
der Planung
Vorpommern
Kaufnebenkosten
Kaufnebenkosten
15 Jahren
(15 Jahre)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
+ 130.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
15 Jahren
Kaufnebenkosten
und Abschlussentgelt
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
(0,5 % jährliche Gebühren)
Gesamtfinanzierung
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
(2 % Zinsen)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
66.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
(30 Jahre)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
plus 103.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
160.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
15 Jahren
(15 Jahre)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
142.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
(30 Jahre)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
150.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
25 Jahren
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
150.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
25 Jahren
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
150.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
15 Jahren
(15 Jahre)
10 Jahren
(effectiver Jahrezins)
bedarf
nach 15 Jahren
(€)
(€)
(€)
25 Jahre Finanzierung
Mietkosten
Zinsen gesamt
25 Jahre Finanzierung
Mietkosten
Zinsen gesamt
25 Jahre Finanzierung
Mietkosten
Zinsen gesamt
25 Jahre Finanzierung
auf Auslandsimmobilie
(10 WE)
Technik etc.)
Bauleitung
& Außenanlagen
/ Extras
& Entwurf
& Qualitätssicherung
(z. B. Innenarchitektur)




