Wertsteigerung

Trend: Die Energiebilanz bestimmt über den Wert Deiner Immobilie!

Der energetische Zustand spielt zunehmend eine wichtige Rolle beim Verkauf einer Immobilie. Erfahre mehr über die Ergebnisse der neuesten Studien.

Der deutsche Immobilienmarkt erlebt gerade tiefgreifende Umwälzungen. Die alte Makler-Weisheit „Lage, Lage, Lage!“, wonach der Standort DER alles entscheidende wertbeeinflussende Faktor für eine Immobilie ist, verliert dadurch ein Stück weit an Gültigkeit.

Energiebilanz ist die neue Lage

Der energetische Zustand spielt zunehmend eine wichtige Rolle für den Immobilienwert. Unsanierte Wohnhäuser mit einer schlechten Energiebilanz sind immer weniger gefragt und verlieren an Wert. Gründe dafür sind die steigenden Energiekosten sowie die aktuellen Debatten rund um die Klimawende, das neue Heizungsgesetz und andere gesetzliche Vorgaben. Klar, dass Immobilieninteressent:innen die Kosten für die energetische Sanierung bei einem Kaufobjekt gleich mit einkalkulieren. Oder sie schrecken gleich ganz vor dem Kauf einer unsanierten Immobilie mit hohem Renovierungs- und Energiebedarf zurück.

Preiskuft von 30 % zwischen Gebäuden mit guter und schlechter Energiebilanz

Der Immobilienspezialist Jones Lang LaSalle (JLL) analysierte die Preisentwicklung von Mehrfamilienhäusern bereits 2022 und in diesem Jahr erneut. Das Ergebnis: Der Trend, dass sich unsanierte Immobilien nur mit Preisabschlägen verkaufen lassen, hat sich im Laufe eines Jahres weiter verstärkt. Im ersten Quartal 2022 betrug die Preisdifferenz zwischen energieeffizienten Objekten und energetisch schwachen Gebäuden (Energieklasse G und H) noch 21,6 Prozent. Ein Jahr später, im ersten Quartal 2023, lag der Preisunterschied bereits bei 28 Prozent, wie das Handelsblatt berichtete. Der weitere Preisverfall zeigt, wie wichtig der energetische Zustand mittlerweile für Käufer:innen ist. Roman Heidrich, Direktor für Bewertungen und Transaktionen bei JLL, stellt fest: „Es wird immer deutlicher, dass Immobilien mit besserer Energieeffizienz weniger empfindlich auf die aktuelle Versorgungskrise reagieren und sich somit als resilienter erweisen.“ Anders gesagt: Eine gute Energieeffizienz zählt mittlerweile zu den Top-Verkaufsargumenten und wird immer mehr zum Garanten für einen guten Verkaufspreis.

Was tun als Eigentümer:in: Abwarten oder jetzt sanieren?

Ob und wie sehr sich eine energetische Sanierung wirklich lohnt, hängt natürlich vom Einzelfall ab. Klar ist, dass die Politik die Energiewende im Gebäudesektor weiter vorantreiben wird. Das ist unerlässlich, um die Klimaziele zu erreichen. Eigentümer:innen energetisch „unfitter“ Gebäude müssen also spätestens in einigen Jahren sanieren, um die gesetzlichen Vorgaben auf Bundes- und EU-Ebene dann zu erfüllen. Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass die Energiebilanz sich langfristig als wichtiges Kriterium für den Immobilienwert etabliert. Wenn Du Dein Haus irgendwann verkaufen möchtest oder musst, bist Du also gut beraten, es vorher energetisch auf Vordermann zu bringen.

Für die meisten Hausbesitzer:innen stellt die energetische Sanierung eine große finanzielle und organisatorische Herausforderung dar. Unser Tipp: Nähere Dich dem Projekt mit kleinen Schritten an. Tools wie unser kostenloser Sanierungsrechner effi helfen Dir, einen schnellen ersten Überblick über Kosten, Einsparpotenziale und Fördermöglichkeiten zu bekommen. Der Rechner liefert Dir anhand einiger Eckdaten zu Deiner Immobilie eine Einschätzung zum energetischen Ist-Zustand. Im zweiten Schritt kannst Du verschiedene Sanierungsmaßnahmen durchspielen und erhältst sofort eine Auswertung, wie sich die Energiebilanz dadurch verbessert und wie viel Energie und Energiekosten Du sparen kannst. Außerdem bietet effi Dir eine detaillierte Kosten-Nutzen-Übersicht für die einzelnen Maßnahmen und einen Vorher-Nachher-Vergleich des Immobilienwerts. Mach jetzt den ersten Schritt in Richtung energetische Sanierung und Wertsteigerung Deiner Immobilie!


16.10.2023

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